Videoüberwachung & Sicherheitstechnik
 

Die richtige Alarmanlage finden

Alarmanlagen QC-Alarm-Guard

Die richtige Alarmanlage finden

Es gibt eine Vielzahl von Alarmanlagen. Viele Hersteller, eine große Anzahl unterschiedlichster Modelle sind möglich. Angeführt von sehr namhaften Herstellern, wie Telenot, Daitem, ABUS, Eimsig, Gira, Lupus, Indexa oder Jablotron. Die richtige Wahl richtet sich nach den Erfordernissen und der Zuverlässigkeit. Funkalarmanlage oder kabelgebundene Alarmanlage? Jedes Alarmsystem bietet Vor- und Nachteile.

Ein kleiner Überblick über die Technologien der Alarmanlagen soll bei der Wahl behilflich sein.
Wir gliedern dieses Mal in 5 Gruppen:

1. kabelgebundene Alarmanlagen
2. drahtlose Alarmanlagen
3. Infraschall-Alarmanlagen
4. WLAN-Alarmanlage
5. Hybrid-Alarmanlagen

zu 1.) Kabelgebundene Alarmanlage

wie der Name bereits sagt sind hier die Komponenten der Anlage: Zentrale, Sensoren, Eingabeeinheiten und Melder über Kabel miteinander verbunden.
Diese Anlagen bieten wenig Angriffsmöglichkeiten für Sabotage, sofern eine ordnungsgemäße installation erfolgt ist. Die Installationskosten für solche Anlagen sind entsprechend hoch.

zu 2.) Drahtlose Alarmanlage

Das Gegenstück zu den kabelgebundenen Alarmsystemen sind die drahtlosen Alarmanlagen. Hier sind die Komponenten über Funk miteineander verbunden. Es gibt 2 Frequenzbereiche 433 MHz und 868 MHz. Letztere ist die modernere Frequenz und bidirektional. Die Installationskosten sind entsprechend gering, da kein Kabel verlegt werden muss, allerdings gibt es eher Möglichkeiten für Sabotage.

zu 3.) Infraschall-Alarmanlagen

Diese Anlagen messen Veränderungen im Infraschallbereich und sind durchaus eine Alternative zu drahtlosen Alarmanlagen, wobei auch hier drahtgebundene Sensoren eingebunden werden können. Dies ist abhängig vom Hersteller. Früher gab es Anlagen, die eine reine Luftdruckmessung gemacht haben, so dass man viele Fehlalarme hatte. Die Infraschallanlagen sind hier wesentlich besser konzepiert. Die Installation ist günstig, Sabotage eher gering.

zu 4.) WLAN-Alarmanlagen

Drahtlos, Wireless LAN: Wireless Local Area Network, drahtloses Lokales Netzwerk
Wie der Name schon sagt, sind das drahtlose, netzwerkbasierende Komponenten. Hier kann eine WLAN-IP-Kamera
(Smarthome IP-Kamera) relativ einfach eingebunden werden. Die Anlagen werden meist in Smarthome-Systeme eingebunden.
Die Alarmkomponenten können auch nur Bestandteile eines Smarthome-Systems sein, welches auch andere Funktionen im Haus hat und verschiedene andere Steuerungsfunktionen übernimmt. (Licht-, Rolladen-, Wärmesteuerung)

zu 5.) Hybrid-Alarmanlagen

Hybride Einbruchmeldeanlage vereinen mehrere Technologien. Grundsätzlich kann die Alarmzentrale kabelgebunden sein und über ein Modul können drahtlose, also Funkkomponenten eingebunden werden. Oder, die Zentrale ist kabellos, also funkbasierend, und über ein Modul können kabelgebundene Alarmsensoren und Melder eingebunden werden. Anlagen der Firma Daitem sind von Haus aus drahtlos. Die Anlagen der Firma Jablotron sind drahtgebunden und bieten über ein Funkmodul die Möglichkeit drahtlose Alarm-Sensoren und Melder einzubinden.

Fehlalarme

Das ist wohl ein sehr entscheidendes Kriterium, wo sich die Geister etwas scheiden und auch ein Qualitätsmerkmal für alle Anlagen.
Dies kann von der Qualität und der richtigen Wahl der Komponenten abhängig sein, aber auch von der richtigen Standortwahl der Sensoren.
Um Fehlalarme zu minimieren oder zu versuchen, sie auszuschließen, ist ein Fachmann mit Erfahrungen ratsam.

Welche Alarmanlage ist für Sie geeignet?

1. DIY - Do it yoursself

Wer sich bereits mit Alarmanlagen beschäftigt und sich Basiswissen angeeignet hat, selbst installiert, die Installation in Grenzen halten und nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann sich für eine drahtlose Alarmanlage entscheiden. Vorteil ist in jedem Fall die einfache Installation.
Die Programmierung ist allerdings nur bei einfachen Alarmsystemen auch wirklich einfach. Höherpreisige Anlagen muss meist ein Fachmann programmieren.

2. Beratung und Installation durch eine Fachfirma

Wie bei jedem anderen Projekt beginnt alles mit einer Analyse der Gegebenheiten und der Erfassung von Schwachstellen. Auf dieser Grundlage wird ein Konzept erstellt, was den Erfodernissen entsprechen sollte.
Ein gutes Konzept für den Einbruchschutz umfasst mehrere Bereiche. Angefangen bei mechanischem Schutz, über die elektronische Detektierung, bis zur aktiven Abwehr von Einbrechern.